Concrete Delusion - Ikonen der Macht im Schein ihrer Trugbilder

Das Kunstprojekt „Concrete Delusion“ widmet sich der Frage, wie man in europäischen und postsowjetischen Ländern heute mit dem Material Beton in Form von industriellen und architektonischen Fragmenten und Hinterlassenschaften umgeht. Auf Basis künstlerischer Thesen und der Erforschung des öffentlichen Raumes werden neue Konzepte entwickelt, wie diese Betonelemente transformiert und in die Wahrnehmung von „Skulpturen im öffentlichen Raum“ inkludiert werden können. Durch künstlerische Interventionen werden Wertigkeit und Transformationsmöglichkeiten der Betonfragmente sichtbar gemacht und ein neues Bewusstsein für eine nachhaltige Ästhetik geschaffen.

In der Veranstaltung präsentieren Manuel Schroeder und Alena Pratasevich Ergebnisse aus den fotografischen Recherchephasen in Lettland und Weißrussland mit Aufnahmen der Hinterlassenschaften aus Beton und diskutieren sie aus künstlerischer, wissenschaftlicher und kunsthistorischer Perspektive.

Manuel Schroeder arbeitet und lebt in Berlin, Westdeutschland und Osteuropa als freischaffender Bildender Künstler und ist Kurator des Kunstvereins Raumordnung e.V. in Krefeld.. Als Urheber und künstlerischer Leiter des Projektes „Concrete Delusion“ arbeitet er mit Museen, Kunstzentren, Künstlern und Studenten in Deutschland und Osteuropa.

Vorpremiere für Presse und geladene Gäste: Freitag, 04. Mai, 11 - 13 Uhr

Vernissage und Ausstellungseröffnung: Freitag, 04. Mai, 19  - 21 Uhr

Location: Klasse:Raum in der Theaterpassage Essen, Rathenaustraße 2

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